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26. Januar 2023

CERAMICA CH – Forschungsergebnisse veröffentlicht!

Andreas Heege in Zusammenarbeit mit Margret Loder-Rettenmund und Andreas Kistler. Luzerner Keramik 1925-1996. Historische Gesellschaft Luzern, Jahrbuch 40, 1922, 39-74, 73 Abb. SW und vierfarbig.

Die Geschichte der Kunstkeramik Luzern AG in einem kompakten und bunt illustrierten historischen Abriss, Kulturgeschichte der Keramik der Schweiz in der Moderne vom Feinsten! Über kaum einen Keramikbetrieb der Schweiz gibt es so viele grundlegende Informationen, die in diesem Fall auch noch mit einer herausragenden Objektsammlung im Historischen Museum Luzern gepaart sind. Alle Objekte befinden sich auch in der Bilddatenbank CERAMICA CH.

Bestellinformationen:

Historische Gesellschaft Luzern
c/o Staatsarchiv
Schützenstrasse 9, Postfach
6000 Luzern 7
Tel.: 041 228 5365
info@historische-gesellschaft.ch

24. Januar 2023

CERAMICA CH – Aktuelle Forschungsergebnisse!

Sie müssen schon ein guter Kenner oder eine gute Kennerin Graubündens sein, wenn Ihnen der Name Bugnei etwas sagt. Und nur als eingefleischte(r) Keramiksammlerin/Keramiksammler werden sie schon einmal davon gehört haben, dass es in Bugnei bei Sedrun, zwischen Disentis und dem Oberalppass zwischen 1835 und etwa 1920 für zwei Generationen eine lokale Keramikproduktion von Vater und Sohn Sep Antoni Deragisch gab. Neben der Hafnerei Lötscher in St. Antönien, die 2019 umfassend bearbeitet und publiziert wurde, ist Bugnei nun der zweite Keramikproduktionsort Graubündens, der eine monographische Bearbeitung erfahren hat. Da Bugnei im rätoromanischen Sprachgebiet liegt, war es Tarcisi Hendry, dem Leiter des Museums La Truaisch in Sedrun, und dem Forum cultural Tujetsch ein besonderes Anliegen, dass die Veröffentlichung vollständig zweisprachig – Rätoromanisch und Deutsch – erstellt wurde. Einleitende Kapitel aus der Feder von Tarcisi Hendry widmen sich Land und Leuten sowie den Lebensbedingungen in diesem abgeschiedenen Alpental im 19. Jahrhundert. Er bearbeitete auch die Biographie der Hafner Deragisch. Andreas Heege steuerte, basierend auf der Erfassung durch das Nationale Keramikinventar der Schweiz – CERAMICA CH, die Bearbeitung der Geschirrkeramik und der Kachelöfen bei. Es entstand ein Werkkatalog in dem etwa 90% aller heute noch existierenden Objekte in Museen und Privatsammlungen abgebildet und chronologisch bzw. kulturhistorisch und funktional eingeordnet wurden. Aufgrund eines erhaltenen Kassenbuches und vorliegender Hausiererpatente gelang Tarcisi Hendry die Rekonstruktion des Absatzgebietes der Hafnerei. Es reichte vom Oberalppass bis Ilanz. Das Kassenbuch lieferte auch Verkaufspreise und zeigte den Hafner zugleich als Hausierer und Warentransporteur.

Bestellinformationen

Tarcisi Hendry/Andreas Heege, Vischala da Bugnei – Keramik aus Bugnei, La historia dall hafnaria Deragisch (1835-1920) – Die Geschichte der Hafnerei Deragisch (1835-1920). Sedrun 2022. 138 Seiten, 22×23 cm, Broschur, vierfarbig. ISBN 978-3-033-09376-8, Preis 30 CHF zuzüglich Porto und Verpackung. Bestelladresse: archivtujetsch@thendry.ch oder Forum cultural Tujetsch, Cadruvi 2, 7188 Sedrun

12. Januar 2023

Keramikkannen von Loder & Schweizer in Steffisburg, ca. 1919-1924, typische Malhornware aus dem Kanton Bern unter Einfluss der Keramikfachklasse des Gewerbemuseums Bern (Bernischer Jugendstil).

CERAMICA CH hat die Arbeiten zur Inventarisation der Keramiksammlung der Stiftung Schloss Thun begonnen. Die Sammlung umfasst mehr als 2000 Objekte und ist damit eine der bedeutendsten im Kanton Bern. Wir rechnen mit einem Abschluss der Arbeiten im Jahr 2024.

Die CERAMICA-Stiftung in Basel hat ausserdem beschlossen, dass die Homepage eine dritte Sprache – Englisch – erhalten soll. Die Vorbereitungen dazu laufen. Mit ersten Ergebnissen ist Ende 2023 zu rechnen. Das Projekt, das auch die Übersetzung aller Homepagetexte umfasst, soll ca. 2026/2027 abgeschlossen sein.

15. Dezember 2022

Ein weiterer Meilenstein! Die Sammlung der Schule für Gestaltung Bern : Biel ist mit 410 Datensätzen der wichtigsten Keramik erfasst, aufgeschaltet und bearbeitet! Ein Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule, die die Erfassung ermöglicht und unterstützt haben.

Den Auswertungstext zur Geschichte der Schule und der Sammlung finden Sie: Hier!

Die Keramiken der Sammlung der Schule für Gestaltung Bern : Biel finden Sie: Hier!

22. April 2022

CERAMICA CH: Abraham Marti Projekt. Die Datenerfassung ist abgeschlossen. Jetzt heisst es Texte schreiben. Abraham Marti (1718-1792) aus Fraubrunnen, Kanton Bern, war einer der bedeutendsten bernischen Landhafner der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Von 1740 bis 1747/1748 hatte er seine Werkstatt in Fraubrunnen, von 1749 bis 1757 in Saanen im Berner Oberland und von 1758 bis 1792 in Blankenburg, Gde Zweisimmen, im Simmental. Heute kennen wir noch etwa 280 Keramiken und sechs Kachelöfen aus seiner Werkstatt. Die gezeigten vier Platten mit charakteristischen Sprüchen entstanden 1754 in Saanen.